Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie

Viele Hände, ein Ziel: Interdisziplinäre und multiprofessionelle Perspektiven auf der DGTHG-Jahrestagung

Die 55. Jahrestagung der DGTHG Ende Februar in Köln stand ganz im Zeichen der interdisziplinären Zusammenarbeit. Der Kongress brachte erneut Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen zusammen, um aktuelle Entwicklungen gemeinsam zu diskutieren, Perspektiven zu verknüpfen und neue Lösungsansätze für die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln. Lesen Sie hier mehr über unseren Ansatz – plus Bildergalerie am Ende des Artikels. 

Herzmedizin ist Teamarbeit. Sie ist stark von engen Kooperationen unterschiedlicher Disziplinen und Professionen geprägt. Von der Diagnostik über die Vorbereitung, die invasive Therapie, die akute postprozedurale Versorgung bis zur mittel- und langfristigen Nachsorge arbeiten Spezialistinnen und Spezialisten aus verschiedenen Bereichen und unterschiedlichen Berufsgruppen eng zusammen – immer mit dem Ziel der bestmöglichen Patientenversorgung.

Deutliches Zeichen für Zusammenarbeit in der Herzmedizin

Die hohe Bedeutung von Interdisziplinarität und Multiprofessionalität stellte die Deutsche Gesellschaft fürThorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) auch in diesem Jahr wieder in den Mittelpunkt ihrer Jahrestagung Ende Februar in Köln. Dies zeigte sich bereits an der bewährten Struktur der Veranstaltung: Parallel zur DGTHG-Jahrestagung fanden die 58. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie und Angeborene Herzfehler (DGPK) und das Pflegesymposium „Herz im Fokus“ statt. Die beiden Fachgesellschaften setzten damit erneut ein deutliches Zeichen Ihre enge Zusammenarbeit.

Internationale Gäste und unterschiedliche Perspektiven

Auch darüber hinaus war das Spektrum der Beteiligten an der DGTHG-Jahrestagung sehr vielfältig: Neben Herzchirurginnen und Herzchirurgen brachten Vertreter:innen der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK, AGIK) sowie der Deutschen Gesellschaft für Perfusiologie und Technische Medizin (DGPTM) ihre Perspektiven ein und gingen in den wissenschaftlichen Austausch. Außerdem gab es gemeinsame Sitzungen mit der Deutschen Gesellschaften für Gefäßchirurgie (DGG), Thoraxchirurgie (DGT) sowie Anästhesie und Intensivmedizin (DGAI und DIVI). Auch die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation (DGPR) war wieder zu Gast. Pflegefachkräfte, Perfusionist:innen, Physician Assistants. Studierende sowie internationale Gäste – darunter renommierte Herzmediziner aus Brasilien – bereicherten die Diskussionen mit ihren Erfahrungen aus unterschiedlichen Versorgungssystemen und Arbeitsbereichen.

Exzellente Herzchirurgie ist Teamarbeit

Wie jedes Jahr wurde das wissenschaftliche Programm zudem von zahlreichen Seminaren und Veranstaltungen für Kardiotechniker:innen, Perfusionist:innen sowie Pflegende begleitet. Sie alle tragen entscheidend dazu bei, dass exzellente Herzchirurgie im klinischen Alltag funktioniert – von der Diagnose über die Therapie bis zur Nachsorge.

 

Die Jahrestagung zeigte eindrucksvoll, was die Herzmedizin auszeichnet: Fortschritt entsteht dort, wo unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen – und wo viele spezialisierte Hände gemeinsam für ein Ziel arbeiten.

Bilder: DGTHG/Jörg Heupel

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