Perfekter Begleiter für die DGTHG-Jahrestagung:
Zeitschrift für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie gibt Kongress-Heft heraus
Die Behandlung von Herzpatientinnen und -patienten wird komplexer – und interdisziplinäre Zusammenarbeit damit wichtiger. Deshalb liegt ein Fokus der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie genau darauf: Expertinnen und Experten verschiedener Disziplinen kommen zusammen, um Perspektiven auszutauschen, Entwicklungen zu diskutieren und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.
Inhaltlich ergänzt wird die Jahrestagung durch die am 16. Februar erscheinende Ausgabe der Zeitschrift für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie. Unter dem Leitthema „Interdisziplinarität in der Herzmedizin“ lässt das Kongress-Heft verschiedene Fachbereiche der Herzmedizin sprechen – von der Herzchirurgie über die Kardiologie, Kinderherzmedizin, Gefäßchirurgie, Anästhesie bis hin zur Radiologie.
Plädoyers für noch stärkere Vernetzung der herzmedizinischen Fachbereiche
Unter den vielen spannenden Artikeln im Kongressheft befinden sich beispielsweise Texte von sechs namhaften Vertretern verschiedener Fachgesellschaften aus der Herzmedizin, die die Bedeutung der Interdisziplinarität aus ihrer Sicht beschreiben. So skizziert beispielsweise Prof. Dr. Torsten Doenst, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie, die geschichtliche Entwicklung der Herzmedizin – von der rein chirurgischen Pionierzeit bis zur heutigen interdisziplinären Versorgung.
Ein historischer Abriss, der sowohl Errungenschaften als auch Herausforderungen anschaulich macht – und ein Plädoyer für das Heart-Team – der gewünschte Zusammenschluss aus Chirurgie, Interventioneller Kardiologie und Anästhesie, der in der Praxis noch nicht konsequent umgesetzt werde, wie Doenst in seinem Artikel beschreibt.
Diesem Wunsch nach einer noch stärkeren institutionellen Verankerung der Heart-Teams schließt sich auch Prof. Dr. med. Stefan Blankenberg, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, in seinem Artikel an. Für die Zukunft seien zudem eine gemeinsame Ausbildung und industrieunabhängige, interdisziplinäre Studien entscheidend, um die Patientenversorgung weiter zu optimieren.
Kompakter, aber tiefgehender Einblick in interdisziplinäre Zusammenarbeit
Neben den historischen Perspektiven und Einblicken in die Strukturen und Strategien von Interdisziplinarität und Multiprofessionalität in der Herzmedizin bieten die Inhalte des diesjährigen Kongress-Heftes auch Berichte über neueste Forschungsergebnisse und innovative Therapien – etwa „Engineered heart muscle allografts“ oder die Ozaki-Technik für den Aortenklappenersatz. Ergänzt wird die fachliche Vielfalt durch praxisnahe Übersichten aus Kardiotechnik und den operativen Techniken sowie Leitlinienempfehlungen der DGTHG und ihrer Partnergesellschaften.
Leserinnen und Leser erhalten so ein kompaktes, aber zugleich fundiertes Bild davon, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Herzmedizin heute aussieht, warum sie unverzichtbar ist, und wie sie konkret umgesetzt werden kann.
Neugierig geworden? Hier kommen Sie direkt zum Heft.
Und hier erfahren Sie mehr über die DGTHG-Jahrestagung.
Sie möchten Ihren Besuch auf der Jahrestagung planen? Dann laden Sie sich hier unsere Kongress-App herunter: Android | Apple.