Franz J. Köhler-Preis
Die DGTHG vergibt jährlich in Kooperation mit der Dr. Franz Köhler Chemie GmbH den Franz J. Köhler-Preis für herausragende Leistungen in Forschung oder klinischer Praxis auf dem Gebiet der Organprotektion unter besonderer Berücksichtigung des Herzens.
Über Franz J. Köhler
Dr. Franz J. Köhler befaßte sich während seines Chemie-Studiums mit den biochemischen und physiologischen Prozessen der Peptid-Spaltung und gewann grundlegende Erkenntnisse auf dem Gebiet des oxidativen Fettsäureabbaus, die er als Mitarbeiter des Nobel-Preisträgers Prof. Richard Kuhn an dem damaligen Kaiser-Wilhelm-Institut in Heidelberg wesentlich erweitern konnte.
Seine Leistungen auf dem Gebiet organerhaltender Maßnahmen und neue Erkenntnisse über die Pathophysiologie ischämischer Organe sind von größter Bedeutung für die moderne Chirurgie.
Erstmals wurde dieser Franz J. Köhler-Preis am 1990 anläßlich der 19. Jahrestagung in Bad Nauheim verliehen.
Voraussetzung für die Bewerbung
Habilitationsschrift und/oder die letzten drei bereits publizierten Originalarbeiten. Der Preis intendiert die Auszeichnung einer mehrjährigen wissenschaftlichen Aktivität mit mehreren Publikationen zur Organprotektion.
Dotierung
7.500 Euro
Mitgliedschaft
Eine DGTHG-Mitgliedschaft ist wünschenswert, wird aber nicht vorausgesetzt.
Preisträger-Broschüre 2026
Hier erhalten Sie die aktuelle Preisträgerbroschüre des Franz J. Köhler-Preises zum Download.
Sonstiges
Eine Teilung des Preises auf mehrere Bewerber:innen ist prinzipiell möglich.
Foto-Quelle
Dr. Franz Köhler Chemie GmbH
